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Wieviel Performance benötige ich eigentlich für meine VDI-Umgebung?

Aug 22, 2016

Diese Frage ist für Administratoren eine der größten Hürden, wenn es um die Implementierung einer VDI-Umgebung geht: Was für Server brauchen wir? Was ist mit einer Grafikbeschleunigung? Wieviele IOPs sind notwendig? Welche ThinClients sind die richtigen? Und vor allem: Wo erhalte ich die passenden Antworten?

VDI ist gerade zu Beginn nicht einfach, und ein erfolgreiches VDI-Rollout funktioniert somit am Besten mit einer Planung, die auf möglichst vielen und vor allem validen Informationen basiert.

Unsere Empfehlung: die SysTrack Tools von Lakeside, weil sie verlässliche Ergebnisse produziert. Da ist zum einen der SysTrack Virtual Machine Planner (VMP). Der sammelt und analysiert Millionen von Daten von Systemen, Programmen und Benutzern; damit automatisiert er quasi schon den Virtualisierungsprozess.

Der VMP identifiziert die "echten" Kandidaten für eine Virtualisierung, und Sie erhalten verlässliche Perfomanceanforderungen bezüglich CPU, RAM, IOPs und der Netzwerkauslastung - von Systemen und Benutzern. SysTrack VMP skaliert von SMB bis Enterprise sowohl bei Servern als auch bei den Desktops.

Mit SysTrack VMP kann folglich ein verlässliches VDI-Assessment durchgeführt und eine Roadmap entwickelt werden.

Der Agent mit der Lizenz zum Sammeln

Zunächst benötigen Sie einen zentralen SysTrack Master Server mit einer SQL-Datenbank. Danach wird der Systrack Agent auf allen PCs und/oder Terminalservern installiert. Wenn XenApp oder ähnliches im Einsatz ist - auch auf diesen Servern. Wichtig zu wissen ist, dass der SysTrack Agent maximal 12MB groß ist und weniger als 1% der Prozessorlast ausmacht. Der Benutzer spürt die Existenz des STA nicht, auch wenn der Agent lokal Daten sammelt (maximal 100-200MB), und alle 15 Sekunden pro System bis zu 10.000 Informationen erfasst werden. Pro Maschine werden täglich gerade einmal rund 100Kb über das Netzwerk in eine zentrale Datenbank übertragen werden. Sie haben richtig gelesen: Maximal 100kB werden pro Tag übermittelt.

Abgefragt und gesammelt werden unter anderem die Latenz der Session/des Netzwerks, der Ressourcenbedarf (CPU, RAM, IO etc.) von den veschiedenen Applikation, hunderte Performance-Counter oder auch die Startzeiten der Programme. Diese Prüfung kann gleichzeitig an verschiedenen Standorten ausgeführt werden, alle Ergebnisse werden dann in eine zentrale Datenbank übertragen. Für die Datenerhebung sollten mindestens zwei, besser 4 bis 8 Wochen eingeplant werden.

Kleiner Exkurs: Was den SysTrack Agenten unter anderem auszeichnet, ist das Zurverfügungstellen der Daten quasi in Echtzeit. Der Administrator kann jederzeit jeden Zeitpunkt auswerten. Wenn zum Beispiel ein Benutzer mittags im Helpdesk anruft und sich beschwert, dass sein Rechner am Morgen auffällig langsam war, lässt sich direkt und einfach nachschauen, was zu diesem Zeitpunkt auf dem Rechner los war. Insofern ist SysTrack nicht nur etwas für das Thema VDI - doch dazu an anderer Stelle mehr!

Die Daten sind da - was nun?

Liegen die vom Systrack Agent erfassten Daten vor, wird es Zeit für den VMP. Er analysiert, und dann hilft er Ihnen verlässlich bei:

  • den Kapazitäts- und Leistungsanforderungen
  • dem Sizing der benötigten Hardware
  • der Planung vom Storage und Platzbedarf
  • der Planung und Provisionierung von Softwarepaketen und Images
  • der Planung und Erstellung von Desktoppools
  • der Entwicklung von Use-Cases
  • der Planung der Anwendungvirtualisierung
  • der Analyse, wie sich Anwendungen verhalten 

Weiterhin wird vom VMP

  • die Bereitstellung der Virtualisierungsplattform (Speicher, Overhead etc.) optimiert
  • das Risiko möglicher Probleme aufgezeigt: das sind unter anderem besonders ressourcenintensive Programme, Benutzer, die Multimediasoftware einsetzen, sowie Hardware, die virtualisiert eventuell fehlerhaft arbeitet (Kameras, Com-Anschlüsse)
  • eine Zusammenstellung der unbenutzten Geräte angefertigt
  • eine Liste der "idealen Kandidaten" für VDI erstellt

Und alles noch detailliert grafisch in Analysen und Reports aufbereitet!

Wo ist der Haken an der Sache?

Das klingt natürlich alles eigentlich zu schön, um wahr zu sein. Daher jetzt zu den Haken: Zum einen sind die SysTrack Tools von Lakeside kein kostenloses Gimmick, auch wenn sie ihren Preis wert ist. Zum anderen werden Sie beim Setup und Reporting in Eigenregie - wahrscheinlich - eine extrem steile Lernkurve vor sich haben. Schließlich lässt sich mit diesem Tool so gut wie alles herausfinden, aber das will natürlich auch eingestellt werden...

Wir als Partner helfen Ihnen natürlich gern weiter. Mehr noch: Wir sind in Gesprächen mit dem Hersteller, um Ihnen ein "Assessment zum Festpreis" anzubieten. Sobald dies der Fall ist, erfahren Sie das!

Doch schon jetzt präsentieren wir Ihnen das Tool gern genauer. Vielleicht sind Sie ja ähnlich begeistert wie wir? Sprechen Sie uns einfach an!

Ihr Gordon Kirstein



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